Unter www.lauda-koenigshofen.com bietet Stefan Heidrich im Internet umfassende Infos über seine Heimatstadt. Ein Hobby, das meht als nur eine Passion ist.
LAUDA-KÖNIGSHOFEN. Dass eine Kommune mit einer Homepage im Internet vertreten ist, das ist heute fast schon Standard. Dass jemand einen solchen Auftritt als privates Vergnügen pflegt, ist schon außergewöhnlich. In Lauda-Königshofen hat sich Stefan Heidrich dieser Aufgabe angenommen. „Ich habe vor sechs ]ahren damit begonnen; die Stadt im Internet vorzustellen. Damals hatte Lauda-Konigshofen noch gar keinen eigenen Auftritt“, erlautert der 36-jährige, von Beruf Systemadministrator und damit ausgewiesener Experte. „Die Idee dazu ist entstanden, als ich noch zur Technikerschule gegangen bin“, erzählt Heidrich. Quasi als Empfehlung für potenzielle Arbeitgeber habe er die Homepage kreiert, „daraus ist aber längst ein Hobby geworden, das riesig Spaß macht.“
Aber weshalb die Mühe, wenn es doch inzwischen auch die offizielle Lauda-Königshofer Homepage gibt? „Das Manko vieler offizieller Seiten ist, dass sie von Agenturen gepflegt werden. Das hat oft zur Folge, dass die Aktualität leidet.“ Immer die berüchtigte Nasenlänge voraus zu sein, so lautet darum das Credo von Stefan Heidrich. Außer umfassenden Informationen über die Stadt sowie deren Angebote für die Bürger und Touristen bietet Heidrichs Homepage auch Angebote wie Webcards oder ein E-Mail-Verzeichnis, in das ich jeder Interessierte eintragen kann. Außerdem hat die katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus eine eigene Plattform.
Dass die Homepage gut ankommt, zeigen nicht nur die 57500 Zugriffe im vergangenen Jahr, sondern auch zahlreiche Auszeichnungen und viel Anerkennung im Gästebuch. „Großes Lob für die Seite! Bin zufällig drauf gestoßen, da man gerade bei nicht-kommerziellen Seiten eher das de-Kürzel erwartet (billiger). Mach weiter so!“ schreibt da beispielsweise Homepage-Besucher Holger Krüger, seines Zeichens Webmaster bei „rollenspiel-online.de“ - eine Aufforderung, die bei Heidrich garantiert auf fruchtbaren Boden fällt…
eis
Tauber-Zeitung 02.01.2004